

Leipzigs Spitzensportler sollen nicht nur sportlich topfit nach London fahren, sondern auch auf den Umgang mit den Medien vorbereitet sein. Eine dreiteilige Veranstaltungsserie soll dazu beitragen.
Vor allem Athleten aus Sportarten, die medial weniger im Rampenlicht stehen, haben die einmalige Chance, sich bei den Sommerspielen vor einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren. „Wir wollen nicht, dass die Leipziger Olympiakandidaten in journalistische Fettnäpfchen treten. Sie sollen beim Interview schlagfertig antworten und sich dabei perfekt verkaufen“, sagt Katharina Rothe von concept4sport. Der Leipziger Verein hat dazu mit dem Leipziger Olympiastützpunkt ein dreiteiliges Medienseminar für das Sparkassen-Team London organisiert.
Auftakt ist der Workshop am Mittwoch (2.5.2012), bei dem es um soziale Netzwerke geht. Was ist während der Olympischen Spiele erlaubt, was nicht? Und welche Kommentare sollten besser nicht gepostet werden? Diese Frage beantwortet DOSB-Referent Christian Klaue.

Der „Bronzene Stern des Sports “ geht an das Kindersportzentrum des SC DHfK Leipzig e.V.
Bundeskanzlerin Angela Merkel, DOSB-Präsident Thomas Bach und der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) Uwe Fröhlich persönlich nahmen in der DZ BANK in Berlin am Brandenburger Tor die Ehrung vor.
Nach dem Gewinn des „Großen Stern des Sports“ in Bronze und Silber ist das Kindersportzentrum des SC DHfK Leipzig e.V. durch sein herausragendes
Engagement im Bereich Kindersport nun auch bei der Bundesverleihung am 07.02.2012 in Berlin ausgezeichnet worden. Bundeskanzlerin Angela Merkel, DOSB-Präsident Thomas Bach und der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) Uwe Fröhlich persönlich nahmen in der DZ BANK am Brandenburger Tor die Ehrung der insgesamt 18 Vereine vor. Den „Großen Stern des Sports“ in Gold und 10.000 € Preisgeld gewann die Märkische Turngemeinde Horst 1881 e.V. Sie überzeugte die Jury durch die Abteilung „United Sports“, in der Angebote für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund bündelt. Der zweite Platz und eine Prämie von 7.500 € ging an die Sportvereinigung Ahorn 1910 e.V. Platz drei und ein Preisgeld von 5.000 € holte sich der sächsische Vertreter SC DHfK Leipzig e.V. Bereits zum fünften Mal vertrat ein Verein der Volksbank Leipzig das Land Sachsen beim Bundesentscheid. Christoph Kothe – Vorstandssprecher der Volksbank Leipzig – und Katja Pausch – Trainerin im
Kindersportzentrum – nahmen von Bundeskanzlerin Angela Merkel die
Glückwünsche zum dritten Platz entgegen.
Die Sterne des Sports werden für innovative Projekte vergeben, mit denen sich die Vereine den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen müssen. Der SC DHfK Leipzig e.V. Abteilung Kindersportzentrum hat es sich zum Ziel gesetzt, Kindern so früh wie möglich die Faszination des Sports nahe zu bringen und somit zum lebenslangen Sporttreiben zu bewegen und konnte mit seinem
Projekt „Sportarten-Karussell“ überzeugen. Beim „Sportarten-Karussell“
erhalten Kinder zwischen 6 und 9 Jahren die Möglichkeit unter Anleitung eines festen Trainers verschiedene Sportarten auszuprobieren. In einem regelmäßigen Rhythmus wechseln die Kinder zwischen den 10 Sportarten. Die Trainingseinheiten werden von einem weiteren Spezialtrainer begleitet. Die Kinder erhalten so einen ausreichenden und grundlegenden Einblick in das jeweilige Themengebiet ohne sich jedoch festlegen zu müssen. Gewisse Affinitäten entwickeln sich bei den Kindern dann automatisch. Schon im März 2012 startet die nächste Ausschreibung. Bereits jetzt ruft die Volksbank Leipzig alle Vereine aus Leipzig, Taucha, Markranstädt und Markkleeberg dazu auf, sich am nächsten Wettbewerb zu beteiligen und nach den „Sternen" zu greifen.
Unter dem Motto „Business meets University“ berufliche Perspektiven für Sportwissenschaftler aufzeigen
Am 07. Juli veranstaltet die Sportwissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig erstmals die Jobmesse „Business meets University. Arbeitsmarkt Sport – Deine Perspektiven“. Die Messe ist auf die beruflichen Perspektiven der Sportwissenschaft ausgerichtet und soll der Orientierung für Berufschancen in diesem Tätigkeitsfeld dienen.
Zur Veranstaltung wurden regionale Unternehmen mit sportwissenschaftlichem Bezug, Absolventen der Sportwissenschaftlichen Fakultät sowie führende wissenschaftliche Vertreter der Fachgebiete (FG) Sportmanagement, Sporttourismus, Sport- und Eventmarketing, Rehabilitation, Leistungs- und Fitnesssport sowie Sport und Medien eingeladen. Sie werden den Studierenden Eindrücke aus den verschiedenen Berufsfeldern der Sportwissenschaft vermitteln.
Neben zahlreichen Referaten (siehe unten) wird es eine Vielzahl an Informationsständen geben, an denen sich ausgetauscht werden kann. Organisiert wird diese Messe von Masterstudierenden einer Projektgruppe aus dem FG Sportmanagement im Rahmen des Seminars "Businessprojektplanung im Sport"
„Die beruflichen Einsatzfelder und Möglichkeiten im Sport bieten eine außergewöhnliche Vielfalt, die wir den Studierenden mit dieser Messe präsentieren können. Wir wollen die Verbindung zu Praxispartnern herstellen und somit bereits während des Studiums Perspektiven aufzeigen und Kontakte ermöglichen“, erklärt Alexander Hodeck, Mitarbeiter im Sportmanagement und neben Alexander Packheiser Koordinator und Ideengeber. Packheiser ergänzt: „Ziel ist es, dass die Studierenden etwas für sich und ihre Kommilitonen organisieren, wovon später auch andere Studierende profitieren können. Die Absolventen und Praxispartner können genau erläutern, wie der Berufseinstieg möglich ist und was man beachten muss.“
Teilnehmende Firmen und Vereine (Änderungen und Ergänzungen vorbehalten):
Wer am 14. Mai ab 14 Uhr durch die Leipziger Innenstadt schlendern wird, der kann den gigantischen Aufwand wohl erahnen, welcher notwendig war, um den Markt- und Augustusplatz, das Salzgässchen sowie die Peters- und Grimmaische Straße in eine Sportarena zu verwandeln. Seit dem Vortag und den frühen Morgenstunden wurden Tonnen an Sportgeräten und Materialien für Infostände, Versorgungseinrichtungen, Absperrungen u.v.a.m. herangefahren. Eine große Bühne steht bereit und auch ein Schwimmbecken mit über 70 000 Liter Wasser drin ist nicht zu übersehen. Hunderte Sportlerinnen, Sportler und Helfer tummeln sich auf und neben den Sportflächen. Es wird getanzt, geboxt, geschwommen, Hockey gespielt – bekannte und erfolgreiche Sportler helfen beim Besuchertraining oder geben Autogramme. Motorsportfreunde staunen über Rennwagen von damals und heute. An der Kegelbahn steht man ebenso Schlange wie am Trampolin oder am Luftgewehrschießstand. Cheerleader bauen zum x-ten Male ihre Menschenpyramide und auch das geschickte Fangen des Balles der Rugby-Spieler findet immer wieder Beifall.
Mehr als 50 Sportarten sind in der Innenstadt dabei – präsentiert von über 90 Sportvereinen und privaten Sportanbietern. „Es ist ein Stadtfest für den Sport“, so die ehemalige Wasserspringernixe, Olympiadritte 2008 in Peking und sportliche Botschafterin der Leipziger Sportnacht, Heike Fischer, begeistert. „Leipzig ist eine Sportstadt, wir machen heute diesem Namen nur alle Ehre!“ Der Grund, warum Oberbürgermeister Burkhard Jung und Gattin Juliane Kirchner-Jung die städtische Schirmherrschaft über dieses große Breitensportereignis übernommen haben. Beide werden gegen 14:30 Uhr auf der Bühne am Marktplatz die Sportnacht feierlich eröffnen und sich wie alle Teilnehmer wünschen, dass bei der Sportnacht noch mehr Leipziger den Sport für sich entdecken.
Lange Nacht des Sports? „Ja, wir fangen schon 14 Uhr an, damit vor allem die Familien mit Kindern ohne schlechtes Gewissen dabei sein können. Und wenn wir gegen 22 Uhr abpfeifen, dann ist für die Aktiven längst noch nicht Schluss, denn alles muss bis spätestens Sonntagmittag wieder weg sein – besenrein versteht sich!“ Frank Wallburger, Vorstand des veranstaltenden Vereines SportSAX, will deshalb die Sportnacht nicht mit einer Museums- oder Kirchennacht verglichen wissen, denn „eigentlich ist es keine lange Nacht, sondern ein 24-Stundenmarathon! Hut ab vor allen, die da mitmachen – in ihrer Freizeit!“
News:
Im November 2009 veranstaltete das Projekt „Sport & Medien – SPORTAKUS“ das erste Symposium zum Thema „Leipzig – Sportfrei!?“, um die Probleme im Leipziger Sport sinnbildlich für eine ganze Region zu analysieren und eine Tendenz für die Zukunft zu erörtern. Mit aufschlussreichen Referaten und in einer prominent besetzten Podiumsdiskussion wurde vor allem über Fehler der vergangenen Jahre gesprochen sowie strukturelle Defizite aufgezeigt. Dennoch blieben viele Fragen ungeklärt. Was hat sich getan in den vergangenen Monaten? Verschleiern Erfolgsmodelle wie das der Handballer des SC DHfK Leipzig und des Fußballvereins RasenBallsport Leipzig die eigentliche Tristesse im Leipziger Sport? Spiegelt sich die hohe Quantität des Breitensports auch angemessen in der Qualität der Vereinsarbeit wider?
Ziel des letzten Symposiums war es, neben der inhaltlichen Erörterung, den Austausch zwischen Vertretern aus Sport, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft zur Thematik nachhaltig zu fördern und Netzwerke zu schaffen. Der Verein „concept4sport“ will genau diese Idee umsetzen und in Leipzig auf professioneller Basis ein enges Netzwerk für Vereine und Sportler knüpfen. Gelingt es dem Leipziger Sport mit mehr Professionalität, national wie auch international, wieder konkurrenzfähig zu werden oder lassen Planlosigkeit das zweifelsohne vorhandene Potenzial der Sportstadt versiegen? Professionelles Handeln als richtungsweisender Erfolgsfaktor oder planloses Verharren als ernüchternde Zukunftstendenz sollen als zentrale Begriffe des Symposiums gelten und dazu dienen, gemeinsam zu diskutieren, zu kritisieren und letztlich zu reagieren.
News:
Vereinsgründung concept4sport
Noch in diesem Jahr soll aus der bisherigen Initiative concept4sport ein eingetragener Verein werden. Mit dem Ziel, sowohl dem Sport, der Politik als auch den Wirtschaftsunternehmen eine gemeinsame Plattform zu bieten und somit Kräfte, Know How und Kompetenzen zu bündeln, macht sich der Verein zukünftig auf den Weg, den Sport in der Region maßgeblich zu unterstützen. Der Grundgedanke von concept4sport, Ideen und Kräfte zu bündeln, verschiedenste Dienstleister aus dem Sport zu vernetzen und diese Netzwerke transparent und allgemein zugänglich zu machen, stößt nicht nur bei den Aktiven, sondern auch in der Wirtschaft auf großes Interesse. Diese Ideen und Anregungen zukünftig zu koordinieren soll Aufgabe des neu gegründeten Vereins werden.
Innovatives Netzwerk für den Sport: concept4sport e.V.
Der 9. November ist nicht nur historisch ein denkwürdiges Datum. 21 Jahre nach dem Fall der Mauer hat Karsten Tornow diesen Tag zum Anlass genommen, erneut Geschichte zu schreiben.
„Mit der Gründung des Vereins concept4sport ist die Wende in der Vernetzung des Breitensports anvisiert. Gemeinsam mit den zwölf anderen Gründungsmitgliedern möchte ich Ideen und Kräfte in einem Netzwerk bündeln, um den Sport gemeinsam – und somit effektiver – zu fördern“, so der frisch gewählte Vereinsvorsitzende.
Dazu sollen verschiedene Dienstleister aus dem Sportbereich zusammen gebracht und diese Netzwerke transparent und allgemein zugänglich gemacht werden. Hauptanliegen des Vereins ist es, vor allem den Breitensport in seiner ganzen Vielfalt konzeptionell, und bei der Erreichung langfristiger Ziele, zu unterstützen.
Auf vier Grundsäulen (Karriere, Konzeptberatung, Strategieberatung und Events) ruht der Zweck der Vereinigung, die zu vielschichtigen Problemen und Fragen von Vereinen, Verbänden und Institutionen konkrete Lösungsansätze bietet.
„Wir sehen uns als Mittler zwischen Sportlern, Vereinen, Verbänden und Wirtschaftsunternehmen“ beschreibt Tornow, im Hauptberuf Manager für AWD, sein Anliegen. „Mit den vier Grundsäulen steht concept4sport den Vereinen umfassend zur Seite. Dabei können wir auf das fachliche Wissen und die jahrelangen Erfahrungen unserer Mitglieder zurückgreifen.“
Dafür engagieren sich die Partner, unter ihnen Spitzensportler wie Jan Benzien (Deutscher Meister und Vizeweltmeister Kanuslalom), Peter Sack (Deutscher Hallenmeister und Olympiateilnehmer Kugelstoßen) oder Heike Fischer (olympische Silbermedaille im Wasserspringer), gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Tornow vorerst in der Region Leipzig sowie Berlin/Potsdam und wollen die Idee perspektivisch deutschlandweit verbreiten. Sich einbringen kann dabei Jeder, denn concept4sport steht allen Personen oder Institutionen offen, die sich für die Entwicklung des Sports engagieren möchten.
Erste Projekte verweisen auf die erfolgreiche Umsetzung des Konzepts. So freuen sich die Frauen und Männer vom Handball Club Leipziger City über einen neuen Sponsor auf ihren Trikots. Der Schwimmverein Leipzig Südwest 1990 e.V. hatte dank concept4sport mit einer Mal- und Lernstraße eine weitere Attraktion auf dem 20. Spieletag des Vereins für die Kleinsten parat und gestaltete damit die Nachwuchsarbeit attraktiv und abwechslungsreich.
Gründungsmitglieder:
News
concept4sport, Am Sportforum 3, 04105 Leipzig
Tel.: 0341-23699603 // Mobil: 0163-2359593 // E-Mail: info@concept4sport.de
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